Unternehmenssoftware im Vergleich
Welche Software passt wirklich zu Ihrem Unternehmen?
ERP, CRM, Warenwirtschaft, Buchhaltung oder Branchenlösung?
Die Auswahl an Unternehmenssoftware war noch nie so groß wie heute. Neben klassischen ERP-Systemen finden sich spezialisierte Lösungen für Buchhaltung, CRM, Vermietung, Projektmanagement oder Dokumentenverwaltung. Viele Unternehmen stehen deshalb vor der Frage:
Welche Software passt zu unserem Unternehmen – und welche ist in zwei oder fünf Jahren noch die richtige Wahl?
Auf dieser Seite erhalten Sie einen praxisnahen Überblick über die wichtigsten Softwarearten, erfahren, worin sich bekannte Lösungen unterscheiden und wann sich ein integriertes ERP-System wie Maindesk lohnt.
Warum wechseln Unternehmen ihre Unternehmenssoftware?
Die wenigsten Unternehmen ersetzen ihre Software, weil sie grundsätzlich schlecht ist.
Viel häufiger verändern sich die Anforderungen.
Ein Unternehmen wächst. Neue Mitarbeitende kommen hinzu. Prozesse werden komplexer. Aus einzelnen Kundenanfragen werden Projekte. Aus einem kleinen Lager wird eine Warenwirtschaft. Aus einigen Angeboten entstehen hunderte Vorgänge pro Monat.
Was früher problemlos funktioniert hat, beginnt an vielen kleinen Stellen Zeit zu kosten.
Typische Beispiele:
- Kundendaten liegen im CRM.
- Angebote entstehen in einer separaten Warenwirtschaft.
- Rechnungen schreibt die Buchhaltung.
- Aufgaben werden in einem Projekttool verwaltet.
- Dokumente liegen auf dem Server oder in einem DMS.
- E-Mails befinden sich ausschließlich in Outlook oder verschiedenen Team-Postfächern.
- Zusätzliche Informationen werden in Excel gepflegt.
Jede einzelne Software erfüllt ihren Zweck.
Das eigentliche Problem entsteht zwischen den Programmen.
Informationen müssen mehrfach gepflegt werden. Mitarbeitende suchen in verschiedenen Anwendungen nach denselben Daten. Zusammenhänge zwischen Kunden, Dokumenten, E-Mails und Aufgaben gehen verloren oder sind nur mit viel Aufwand nachvollziehbar.
Mit jeder weiteren Software wachsen außerdem:
- der Pflegeaufwand,
- die Zahl der Schnittstellen,
- die Komplexität der IT,
- der Schulungsbedarf,
- und häufig auch die laufenden Kosten.
Viele Unternehmen suchen deshalb heute nicht einfach eine neue Software – sondern eine Möglichkeit, ihre Arbeitsabläufe wieder einfacher zu machen.
Nicht jede Unternehmenssoftware verfolgt das gleiche Ziel
Ein häufiger Fehler bei der Softwareauswahl besteht darin, Lösungen miteinander zu vergleichen, die eigentlich unterschiedliche Aufgaben erfüllen.
Ein Rechnungsprogramm ersetzt kein ERP-System.
Ein CRM ersetzt keine Warenwirtschaft.
Eine Vermietsoftware ersetzt kein Dokumentenmanagement.
Und ein Aufgabenmanagement ersetzt keine Projektverwaltung.
Deshalb lohnt es sich zunächst zu verstehen, welche Softwarekategorie welche Aufgaben übernimmt.